Vier Tage, rund 360 Seglerinnen aus acht Nationen und kurze, intensive Rennen mitten in Hamburg: Vom 11. bis 14. Juni 2026 wurde die Außenalster beim neunten Helga Cup zum Schauplatz der größten Frauensegelregatta der Welt. Auf den sportlichen J/70-Booten trafen erfahrene Regattaseglerinnen auf Einsteigerinnen und spontan zusammengestellte Crews. Mittendrin: das Team des ASK.
Sophie, Alessa, Toni und Larissa kannten sich vorher kaum oder gar nicht. Über Kontakte zusammengebracht, einte sie vor allem eines: richtig viel Lust auf das Abenteuer Helga Cup. Viel Zeit zur Vorbereitung blieb nicht. Bei ihrem einzigen gemeinsamen Training auf dem Bodensee herrschte Schwachwind. Die Crew probierte verschiedene Positionen aus und fand unkompliziert eine Aufgabenverteilung, die für sie funktionierte.
Dann kam Hamburg – und mit der Außenalster das komplette Kontrastprogramm: Regen, Starkwind und Böen bis zu 30 Knoten. Statt ruhiger Trainingsbedingungen warteten kurze, dynamische Rennen in eng besetzten Gruppen.
Doch das ASK-Team ließ sich davon nicht beeindrucken. Die ersten Läufe gelangen überraschend gut und sorgten für Rückenwind. Die neu formierte Crew zog durch, lernte mit jedem Rennen dazu und bewies, dass Teamgeist manchmal wichtiger ist als perfekte Vorbereitung. Erst ein verpatzter letzter Lauf verhinderte ein besseres Gesamtergebnis. Am Ende landete das Team im Mittelfeld – und nahm weit mehr mit nach Hause als nur eine Platzierung.
Auch an Land lebte der Helga Cup vom Miteinander: Die Crews tauschten sich aus, fieberten beim kommentierten Livestream mit und genossen trotz langer Wartezeiten die besondere Atmosphäre. Dass Felix dem ASK-Team unkompliziert seine Wohnung zur Verfügung stellte, zeigte außerdem, wie stark das Netzwerk und der Zusammenhalt im Verein sind.
Der Helga Cup wurde so zum besten Beweis für das Motto dieser Crew: Nicht warten, bis alles perfekt ist. Einfach machen, gemeinsam wachsen und schauen, was passiert.
Liebe Grüße vom Helga Cup Team