Zwei Wochen zwischen Schären, Meer und ganz besonderen Momenten
Am 22. August ging unser Segeltörn in Gashaga auf Lidingö bei Stockholm los. Nach dem ersten Großeinkauf hieß es: Leinen los! Und schon bald tauchten wir ein in die wunderschöne Welt der schwedischen Schären – unzählige kleine Inseln, rote Holzhäuschen, glitzerndes Wasser und jeden Tag eine neue Aussicht.
Von Schweden aus machten wir uns schließlich auf den Weg Richtung Åland. Die Überfahrt war ein echtes Segelerlebnis und einmal mehr wurde uns klar, wie schön es ist, stundenlang einfach nur auf dem Wasser unterwegs zu sein. In Mariehamn angekommen, gab es natürlich einiges zu entdecken. Wir besichtigten die beeindruckende "Pommern", erkundeten die Stadt und ließen es uns bei einem Bier- und Cidertasting gutgehen. Danach hieß es wieder: Kurs auf Schweden! Die Überfahrt zurück war besonders schön – eine wunderschön ruhige Ostsee, kaum Wellen und dieses Gefühl, einfach mitten auf dem Meer zu sein.
Am 28. August erreichten wir schließlich Sandhamn. Und weil das Wetter am nächsten Tag nicht ganz auf unserer Seite war, wurde kurzerhand ein Wellnesstag eingelegt. Manchmal gehört eben auch ein bisschen Entspannung zum perfekten Segeltörn. Am 30. und 31. August ging es weiter in die schwedischen Schären. Bei der Insel Kymmendö machten wir unser Boot auf typisch schwedische Art fest, mit Heckanker und vorne direkt an den Schären. Für uns eine ganz neue Erfahrung! In einer wunderschönen Bucht verbrachten wir die Nacht und konnten die besondere Atmosphäre der schwedischen Natur in vollen Zügen genießen. Am 31. August erreichten wir schließlich den Hafen von Nynäshamn. Nach den vielen Stunden auf dem Wasser durfte natürlich auch ein bisschen Entspannung nicht fehlen, wir nutzten die Sauna und ließen den Tag gemütlich ausklingen.
Ein fester Bestandteil unserer Tage war dabei immer unsere kleine schwedische Fika. Jeden Tag gehörten Kaffee oder Tee und natürlich eine leckere Kanelbulle, die typisch schwedische Zimtschnecke, dazu. Eine Tradition, die wir schnell liebg ewonnen haben und die auf unserem Törn einfach nicht mehr fehlen durfte.
Am 1. September ging es weiter nach Östermar. Auch hier erwartete uns wieder ein typisch schwedischer Naturhafen. Mit zwei Heckbojen und vorne an der Schäre machten wir unser Boot fest. Anschließend erkundeten wir die Insel und genossen die wunderschöne schwedische Natur. Dabei konnten wir sogar Rehe und Hirsche beobachten, ganz besondere Begegnungen inmitten dieser beeindruckenden Landschaft. Am 2. September setzten wir unsere Reise fort und segelten weiter nach Härsö. Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Vaxholm, bevor wir am 4. September schließlich Stockholm erreichten.
Dort erlebten wir Stockholm noch einmal aus einer ganz besonderen Perspektive: Mit unserem Segelboot machten wir eine Sightseeing-Fahrt vom Wasser aus und konnten die Stadt vom Meer aus bewundern. Anschließend teilte sich unsere Crew auf und erkundete Stockholm auf eigene Faust. Einige besuchten das beeindruckende Vasamuseum, andere erkundeten die Altstadt, probierten die besten Burgerläden der Stadt aus und entdeckten noch vieles mehr.
Damit neigten sich unsere zwei Wochen langsam dem Ende entgegen. Zwei Wochen voller Segeln, neuer Erfahrungen, wunderschöner Natur, gemütlicher Abende, schwedischer Fika, spannender Entdeckungen und vor allem vieler gemeinsamer Erlebnisse. Es waren für uns alle zwei tolle Wochen mit vielen schönen neuen Erinnerungen, die uns sicherlich noch lange begleiten werden. Was diese Reise aber ganz besonders gemacht hat, war unsere tolle Crew. Zwei Wochen voller gemeinsamer Abenteuer, Lachen, Segeln, leckerem Essen, neuen Eindrücken und unzähligen schönen Momenten liegen hinter uns.
Danke an alle, die diesen Törn so besonders gemacht haben und diese Reise zu einem so schönen Erlebnis werden ließen!
Bis zum nächsten Mal, Ostsee!